Leonce und Lena

Eine Produktion des Jungen Schauspiels Eisenach
Georg Büchner

"Ich habe alle Hände voll zu tun, ich weiß mir vor Arbeit gar nicht zu helfen." In Melancholie versunken beobachtet Prinz Leonce Wolken, die seit drei Wochen von Westen nach Osten ziehen. Sein Vater König Peter, Herrscher des Reiches Popo, möchte Leonce gegen dessen Willen mit Prinzessin Lena vom Nachbarreich Pipi verheiraten. Unterstützt vom pragmatischen Valerio plant Leonce die Flucht nach Italien. Auf seinem Weg begegnet er einer jungen unbekannten Frau und verliebt sich, ohne zu wissen, wer sie ist, in Prinzessin Lena.

 

Ebenso von den willkürlichen Heiratsplänen bedroht, schwelgt Lena in Selbstmordabsichten. Ihre Gouvernante kann Schlimmstes verhindern, beide fliehen der unerwarteten Begegnung mit Leonce und Valerio entgegen. Sich plötzlich in Liebe wiederfindend, beschließen die beiden Königskinder zurückzukehren, um zu heiraten.

 

Georg Büchner beschreibt in seinem Lustspiel die Dekadenz der feudalen Oberschicht im reaktionären Metternich-Deutschland, das in Unentschlossenheit und Langeweile erstarrt, keine gesellschaftliche Entwicklung zulässt.

Regie & Ausstattung: Sebastian Wirnitzer
Dramaturgie: Sebastian Stolz
König Peter vom Reiche Popo: Sophie Pompe
Prinz Leonce, sein Sohn: Wolfgang Reicher
Prinzessin Lena von Reiche Pipi: Monika Haberfellner
Valerio: Pascal Thomas
Rosetta: Hannah Sieh
Die Gouvernante: Elke Hartmann
Der Präsident: Elke Hartmann
1. Polizist: Sophie Pompe
2. Polizist: Hannah Sieh