„Die menschliche Vorstellung reicht nicht aus, sich solche Geschöpfe auszumalen: Die schönsten Frauen des Planeten, Fabelwesen, Feen.
Tiere. Oh ja. Aber keine Gewöhnlichen Tiere. Löwen, Elefanten, Hyänen, Tiger, Affen, Eisbären. Nein! Hier, nur hier, werden Tiere zum Vorschein kommen, da reicht die menschliche Fantasie nicht aus. Tiere wilder als in den wildesten Träumen. Dicke Frauen, dünne Männer, sprechende Ziegen, lebende Skelette, Giganten des Altertums eigens auferstanden für heute, für Sie!“
Denn, was macht das Theatervolk, wenn es – vorübergehend – seines schönen, alten Hauses beraubt wird: Es schlägt ein Zelt auf!
Die Manege wird zur Bühne, klassische Musiker bilden ein Zirkusorchester; es muss jongliert werden - und dass nicht mehr nur mit Texten; der Hamlet-Darsteller wird zum Zauberer, Artisten agieren im und überm Zirkusrund, Tiere vollführen Kunststücke, oder beginnen gar zu sprechen.
Und weil es dann doch immer noch ein Theater-Zirkus ist, werden Geschichten von Liebe, Macht und Eifersucht erzählt. Geschichten von großen und kleinen Träumen. Geschichten vom Leben, vom Theater.