Tristan und Isolde

Handlung in drei Aufzügen von Richard Wagner
Freitag, 01. November 2013
18.00 – 22:45 Uhr

Untrennbar verbunden sind Liebe und Tod für Tristan: Der begnadete Kämpfer wurde gezeugt von einem sterbenden Vater und geboren von einer sterbenden Mutter. Das Leben rettete ihm einst die irische Königstochter Isolde, deren Verlobten er ermordet hatte. Als König Marke von Cornwall Tristan als Brautwerber zu Isolde zurückschickt, triumphiert die damals aufgekeimte Liebe über Isoldes Rachewünsche. Tristan und Isolde erliegen einer unbezwingbaren Leidenschaft, die sich über alles hinwegsetzt – über die Regeln der Gesellschaft, über Ehre, Treue und schließlich auch den Tod.

 

Eine eigene verbotene Leidenschaft begleitet den Schaffensprozess von Richard Wagners „Tristan und Isolde“: die Liebe zur Schriftstellerin Mathilde, Ehefrau des Mäzens Wesendonck, der Wagner während seines Zürcher Asyls unterstützte. Die Dichtung des „Tristan“, die der Komponist aus seiner mittelhochdeutschem Versvorlage kondensierte, beschränkt sich auf ein Minimum an Handlung und versenkt sich ganz in die komplexen Emotionen der beiden Titelfiguren. Die dicht gewebte Partitur wurde schon bei der Münchner Uraufführung durch Hans von Bülow im Juni 1865 als bahnbrechenden Neubeginn in der Musikgeschichte gefeiert. Mit Gerd Heinz kehrt der Regisseur des gefeierten Meininger „Parsifal“ an das Südthüringische Staatstheater zurück.

Musikalische Leitung: GMD Philippe Bach
Regie: Gerd Heinz
Bühnenbild: Rudolf Rischer
Kostüme: Gera Graf
Chor: Sierd Quarré
Dramaturgie: Diane Ackermann
Tristan: Andreas Schager
Isolde: Ursula Füri-Bernhard
König Marke: Ernst Garstenauer
Brangäne: Christina Khosrowi
Kurwenal: Dae - Hee Shin
Melot: Stan Meus
Ein junger Seemann: Rodrigo Porras Garulo
Ein Steuermann: Lars Kretzer
Ein Hirt: Rodrigo Porras Garulo

Herrenchor des Meininger Theaters
Meininger Hofkapelle