Boris C. Motzki

Boris C. Motzki, geboren 1980 in Worms, studierte Theaterwissenschaft und Deutsche Philologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

2006 schloss er sein Studium als Magister Artium ab, mit einer Arbeit über die Rezeption absurden Theaters im Deutschland der 1950er Jahre („Fasziniert, Betroffen, Befremdet“ ).
Von 2006-2009 arbeitete er als fester Regieassistent am Nationaltheater Mannheim. Hier assistierte er vor allem dem Schauspieldirektor Burkhard C. Kosminski.
In dieser Zeit entstanden am Nationaltheater Mannheim die ersten eigenen Inszenierungen: Die Inszenierung „Pericle der Schwarze” war zum Kaltstart Festival 2009 in Hamburg eingeladen.
Parallel arbeitet er als Gastdozent an der Theaterakademie Mannheim (2007-heute).
Im Sommersemester 2009 hatte Motzki einen Lehrauftrag an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz als Leiter des Szenischen Projektes und inszenierte mit den Studenten „In Yer Face!“, diese Produktion war im September 2009 zum Grenzenlos Kulturfestival Mainz eingeladen.
Bei den Nibelungenfestspielen 2009 trat er mit seinem Programm „Nibelungen Reloaded“ auf und moderierte die Podiumsdiskussion.
Von 2008 bis 2009 veranstaltete Motzki außerdem die Lesungsreihe „Lyrik Im Juli“  im Mannheimer Café „Im Juli”. 
Seit 2009 ist er als freier Regisseur tätig und inszenierte unter anderem am Staatstheater Darmstadt.
2010 wurden seine Arbeiten erneut eingeladen: „Hausaufgaben“ war beim Kaltstart-Festival in Hamburg zu sehen, „Reigen“ bei den Heidelberger Theatertagen und das Konzept zu „Die Reise des G. Mastorna“ nach Fellini wurde für den „Rohbau 2: Lüge!” am Tag Wien ausgewählt. Dieser Abend wurde 2011 als „Fellini Paradiso (UA)“ ausproduziert.
Weitere Einladungen folgten 2011: „Reigen“ war zu Gast beim Kaltstart-Festival Hamburg und beim Theaterfestival „made in Hessen”.
Außerdem gastierte diese Produktion im Staatstheater Darmstadt im Rahmen des Schnitzler-Festivals „Liebe, Träumen, Sterben", bei dem auch Motzkis Inszenierungen „Leutnant Gustl und Fräulein Else“ (Premiere) gezeigt wurden. Die Bearbeitungen der Schnitzler-Novellen werden bei Hartmann und Stauffacher verlegt. 
2012 folgten die Arbeiten „Quartett“ , „Alice im Wunderland“, „Lieblingsmenschen“ , „Diaspora“ und andere.
2013 inszenierte Motzki „Die Ängstlichen und die Brutalen“  (diese Inszenierung wird auf das Kaltstart Festival Hamburg eingeladen und auf die Bayerischen Theatertage Nürnberg) und am Staatstheater Darmstadt „Das System Ponzi“. 
2014 folgte „Punk Rock“  an der Theaterakademie Mannheim und „Trailer für die Nahe Zukunft“ am Staatstheater Darmstadt.

Zudem arbeitet er auch immer wieder als Dramaturg, Dozent (TU Darmstadt, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz) und Autor.

Boris C. Motzki ist Gründungsmitglied von favouriteplays e.V.

Seit Mai 2014 ist Boris C. Motzki stellvertretender Intendant und Schauspielleiter am Landestheater Eisenach.

www.borismotzki.de

zurück zur Übersicht

In dieser Spielzeit:

Dorfdisco (Regie und Bühnenbild)