Kurt Josef Schildknecht

Kurt Josef Schildknecht begann nach einer Laufbahn als Schauspieler (letzte Station Bochumer Ensemble unter Peter Zadek) seine Karriere als Regisseur und war ab Mitte der 70er Jahre Oberspielleiter an den Vereinigten Bühnen Graz und Hausregisseur am Theater in der Josefsstadt Wien. In Deutschland, Österreich und der Schweiz arbeitete er in zahlreichen Städten, unter anderem in Luzern, Basel, Saarbrücken, Karlsruhe und Darmstadt.
Ab 1985 inszenierte er freischaffend, z. B. am Wiener Volkstheater (Karl Skraup-Preis für „hervorragende Regie 1990/91”), an der Oper Nürnberg, am Landestheater Salzburg, am Saarländischen Staatstheater, am Theater Bern und St. Gallen. Beim ORF war er für zahlreiche Hörspiele als Regisseur verantwortlich. An der Schauspielakademie in Zürich gab er Regiekurse und wurde an verschiedenen Universitäten für Lehraufträge und Vortragsreihen eingeladen, auch mehrmals in China. 1989/90 leitete er die kantonale Berner Dramatikerwerkstatt.
Von 1991 bis 2006 zeichnete Schildknecht in seiner Funktion des Generalintendanten und Geschäftsführers des Saarländischen Staatstheaters Saarbrücken für zahlreiche Produktionen in Musiktheater und Schauspiel verantwortlich. Darüber hinaus führten ihn Gastengagements unter anderem an die Genfer Oper, zu den Bad Hersfelder Festspielen, an das Landestheater Salzburg, das Opernhaus in Shanghai und an das Volkstheater Wien.

Seit 2006/07 ist Kurt Josef Schildknecht freischaffend als Regisseur in Österreich, Deutschland, in der Schweiz, in Italien und Kroatien tätig. Zu den jüngsten Projekten gehören „Parsifal“ und „Lohengrin“ an der HNK Zagreb sowie „Tiefland“ und „Die Sache Makropulos“ am Landestheater Innsbruck. Am Düsseldorfer Schauspielhaus inszenierte er Ferdinand von Schirachs „Terror“, „3D“ von Stephan Kaluza und Friedrich Hebbels „Die Nibelungen“.

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In dieser Spielzeit:

Evita (Regie)