Rudolf Frey

Rudolf Frey, geboren 1983 in Salzburg, arbeitet als freiberuflicher Regisseur für Schauspiel und Musiktheater. Zuletzt inszenierte er unter anderem Donizettis „Maria Stuarda“ an der Welsh National Opera (zu Gast am Royal Opera House Muscat, Oman), Verdis „Nabucco” an der Staatsoper Stuttgart (Koproduktion mit der Welsh National Opera) sowie „Ifigenia in Tauride“ von Tommaso Traetta im Rokokotheater Schwetzingen, welche 2014 bei den Internationalen Gluck Opern-Festspielen zu erleben war. Im Sommer 2015 wurde Freys „Nabucco“-Inszenierung beim Savonlinna Opera Festival in Finnland gezeigt.

2013 erhält er den Kurt-Hübner-Regiepreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste für seine Arbeiten „Die Csárdásfürstin“ (Meiningen) und „Geschichten aus dem Wiener Wald“ (Salzburg).  

Mit dem Meininger Theater verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit. Hier entstanden bereits die Inszenierungen von Ibsens „Gespenster“, Goethes „Egmont“  (mit der Schauspielmusik von Beethoven), eingeladen zum Festival Duisburger Akzente, Kálmáns „Die Csárdásfürstin“, MozartsZauberflöte“ und zuletzt „Der Rosenkavalier“.

Wichtige Station der vergangenen Jahre war wiederholt seine Heimatstadt Salzburg (am Salzburger Landestheater Vivaldis „Farnace“, Molière „Der eingebildete Kranke“ - am Schauspielhaus Salzburg Horváths „Geschichten aus dem Wiener Wald,“ „Endstation Sehnsucht“ von Tennessee Williams, Ibsens „Nora“). 2009 wurde Rudolf Frey in seinem Wohnort Wien mit einer Bühnenversion von Márais Roman „Wandlungen einer Ehe“ im Kasino am Schwarzenbergplatz betraut und am Schauspielhaus Wien war er wiederholt im Rahmen der Theaterserien „Die Strudlhofstiege“, „KREISKY – wer sonst?“ und „Schubert – Eine Winterwanderung“ als Regisseur und Projektleiter tätig.

Weitere Inszenierungen führten ihn an das Alte Schauspielhaus Stuttgart („Ein fliehendes Pferd “von Martin Walser), das Stadttheater Klagenfurt („Blithe Spirit“ von Coward) und das Landestheater Schwaben in Memmingen. Sein Regiedebüt gab Rudolf Frey am Burgtheater Wien (Ostermaier: „Es ist Zeit.Abriss“, Heckmanns: „Das wundervolle Zwischending“), wohin er mit 21 Jahren als fester Regieassistent verpflichtet wurde und mit Regisseuren wie Andrea Breth, Martin Kušej, Karin Beier und Luc Bondy zusammenarbeitete. Weitere Assistenzen führten ihn zu den Salzburger Festspielen und der Ruhrtriennale. 

www.rudolf-frey.at

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In dieser Spielzeit:

Nora (Regie & Kostüme)